Beste Unterhaltung mit historischen Tatsachenromanen

Am 27.10. 2016 um 23:05 Uhr konnten wir zum ersten Mal unseren Film im Fernsehen anschauen. Und mit uns haben das rund weitere 100.000 Geschichtsbegeisterte getan.

Elisabeth von Sachsen - Eine Rebellin der Reformation

Das Bild führt Euch zum Film.



Frauenzimmer Verlag Anja Zimmer

Schön, dass Sie da sind. Ich lade Sie ein, auf meiner neuen Webseite auf Zeitreise zu gehen. Tauchen Sie ein in die Renaissance, um dort außergewöhnlichen Frauen zu begegnen, die in ihrer Zeit maßgeblichen Einfluss genommen haben auf die Geschicke Deutschlands. Diese historischen Tatsachenromane beruhen auf gründlich recherchierten Tatsachen.

 

Oder kommen Sie mit Imelda Arran nach England, in die Zeit des frühen 19. Jahrhunderts. Unüberwindbare Schranken trennen Arme und Reiche, und doch kommt es immer wieder zu romantischen Begegnungen zweier Menschen, die ihren Herzen folgen.

 

Viel Spaß beim Stöbern und Lesen wünscht Ihnen

 

Anja Zimmer/ Imelda Arran



Neuerscheinung im Oktober 2017

 

 

Marie Andott: Herbstkatze

 

Eines Nachts im Herbst entdeckt die längst erwachsene Marie am Waldrand gerade geborene, verwilderte Katzen.

Sie gehören niemandem, sind ganz auf sich gestellt, Aug in Aug mit dem Marder und dem Fuchs. Diese Begegnung erinnert sie intensiv an ihre Kindheit – als Herbstkatze.

An dieser Kindheit lässt sie nun zum ersten Mal LeserInnen teilhaben. mehr...


Am 27. Februar 1547 - also vor 470 Jahren:

Eine von Lissis Geheimschriften
Eine von Lissis Geheimschriften

Am 27. Februar 1547, also vor 470 Jahren, musste Herzogin Elisabeth von Sachsen zusehen, wie der Krieg in Rochlitz Einzug hielt. Der Krieg, gegen den sie bis zur völligen Erschöpfung angeschrieben hatte. Sie hatte Geheimschriften erfunden, um ihre brisanten Informationen sicherer transportieren zu können. Leider war alles vergeblich: 

Rochlitz, 27. Februar 1547

Es waren bange Augenblicke. Elisabeth hatte sich in aller Eile, doch mit einiger Sorgfalt angezogen. Nichts sollte darauf hindeuten, dass sie an diesem oder einem anderen Morgen irgend etwas anderes zu tun gehabt hätte, als sich zu putzen und zu pflegen. 
Nun stand Elisabeth am Fenster ihrer Schreibstube und schaute hinaus auf den Weg, über den jeden Moment die Besatzer einziehen würden. Der Schreibtisch vor ihr war präpariert mit sauber gespitzten Federn, Tinte, Sand, Wachs und Siegel. Gertrud hatte die letzten Spuren der brisanten Korrespondenz im heimlichen Gemach versteckt; über die Falltüre war ein Teppich gebreitet, damit die Umrisse nicht einmal zu erahnen waren. 
Durch die Butzenscheiben hörte sie die Söldner schon, noch bevor sie sie sehen konnte: das Schlagen von schweren Hufen und Stiefeln, zahllos, dröhnend. So lange hatte sie sich davor gefürchtet; sie hatte dagegen angeschrieben, gefleht, gemahnt, doch nun war alles vergebens gewesen. Auf riesigen Schlachtrössern kamen sie geritten, bedrohlich in ihrer Gemächlichkeit, die nur zeigte, wie sicher sie sich ihrer Beute waren. Doch eine Beute wollte Elisabeth nicht werden. Nicht sie, nicht ihr Schloss, nicht ihr Rochlitz. 

Sie trat vom Fenster zurück, denn sie wollte nicht gesehen werden. Mit unsicheren Schritten ging sie zurück in die Herzoginnenstube und gab ihren Jungfrauen letzte Anweisungen. Man wollte die Herren empfangen wie in Friedenszeiten, ohne jegliches Anzeichen von Aufruhr oder gar Angst. 

„Wenn nun der Diener kommt und meldet, dass die Herrschaften da sind, werden wir voller Würde hinabschreiten, als erwarte uns hoher, lieber und herzlich willkommener Besuch. Wir werden...“
„Euer Gnaden...“ der Diener stand bleich in der Tür. 
„Es ist gut, wir kommen. - Also, Haltung bewahren!“ Elisabeth kniff sich noch ein letztes Mal in die blassen Wangen, strich nervös über ihr Kleid, bevor sie sich mit ihren Jungfrauen in Bewegung setzte. 

Zitat aus Anja Zimmer: Ein Paradies, gebaut auf Sand - Das Leben der Herzogin Elisabeth zu Sachsen. Teil 2
Frauenzimmer Verlag 2014
ISBN 978 - 3 - 937013 - 11 - 4
656 Seiten, € 16,95
Auch als eBook erhältlich.



Frauenzimmer Verlag, Ringweg 19, 35321 Laubach - Lauter, USt-ID-Nr.: DE214981935

Gestaltung der Seite: Anja Zimmer; Fotos: Frank Glabian, Hans-Dieter Haas, Markus Lappe und Anja Zimmer

Aktualisiert am: 31.08.2017