Termine

Lassen Sie sich in alte Zeiten entführen...

Geschichte ist immer spannend, wenn man sich die Personen hinter all den Jahreszahlen anschaut. Wer sich in der Schule im Geschichtsunterricht gelangweilt hat, darf sich bei unseren Veranstaltungen gerne ganz neu auf Geschichte einlassen.

Lassen Sie sich von Tempus Manet in die Zeit des späten Mittelalters, bzw. der frühen Renaissance entführen und lernen Sie Geschichte von ihrer aufregenden und menschlichen Seite kennen.


2025


Mittwoch, 13. August 2025, 19:00 Uhr

Haus der Zünfte (im Garten. Bei Regen findet die Veranstaltung im Barfüßerkloster statt.)

Judengasse 5

35305 Grünberg

 

Hoffnung aus Papier

 

Lesung: Anja Zimmer

Sopran: Erika Drogi-Haas

Gitarre, Bass: Frank Glabian

 



 

Sonntag, 12. Oktober 2025, 17:00 Uhr

Evangelisches Gemeindehaus Rösrath


Irisch-schottischer Abend mit Liedern und Geschichten von den britischen Inseln. 

Dazu hat Frank Glabian drei Whiskys für Sie ausgesucht, die Schottlands Geister lebendig werden lassen. 

 

Lesungen, Harfe: Anja Zimmer

Sopran, Bodhrán: Erika Drogi-Haas

Gitarre, Bass: Frank Glabian



Samstag, 25.10. 2025, 19:00 Uhr

 

Dorfgemeinschaftshaus Burg-Gemünden

 

Grimms Märchen off Platt

Voo Ääre bis Zwulch

Sagen und Märchen aus Oberhessen

 

Es lesen: Herbert Loch (Autor)

Stefan Zimmer

Anja Zimmer

 

musikalische Begleitung: Frank Glabian, Gitarre



Sonntag, 26. 10. 2025, 17:00 Uhr

 

Evangelische Kirche Groß Eichen

 

Lesung: Anja Zimmer

Gesang: Erika Drogi-Haas

Gitarre, Bass: Frank Glabian

 

„Ich habe Licht gebracht!“, ruft die fünfjährige Louise Otto, als sie zum ersten Mal eines der neuen Schwefelhölzchen entzünden darf. 

„Licht bringen“ - dieser Vorsatz zieht sich durch Louises Leben wie ein roter Faden. Während viele von Freiheit träumen, herrschen in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts Polizeiwillkür, Zensur und extreme soziale Ungleichheit. Obwohl es streng verboten ist, Missstände auch nur anzusprechen, wirft Louise in ihren politischen Gedichten und Artikeln immer wieder Schlaglichter auf die entsetzlichen Lebensumstände des Industrieproletariats. Mit ihren Romanen avanciert sie bald zu einer der bekanntesten Autorinnen ihrer Zeit und wird als »Lerche des Völkerfrühlings« gefeiert. 

Hoffnung auf Demokratie bringt die Revolution, die im März 1848 ihren Anfang nimmt. In dieser Aufbruchstimmung schafft Louise für Frauen ein Netzwerk der Solidarität und gründet die erste Frauenzeitung Deutschlands. Einen Unterstützer findet sie in dem Revolutionär August Peters, mit dem sie bald mehr als eine Freundschaft verbindet. 

Doch die Gegenrevolution lässt nicht lange auf sich warten: Als der Dresdener Maiaufstand niedergeschlagen wird, sieht sich Louise Bespitzelungen und Verhören ausgesetzt. Ihre Welt verfinstert sich vollends, als sie erfährt, dass August Peters Gefangener der preußischen Armee ist...

 

Anja Zimmer beschreibt das Leben dieser außergewöhnlichen Frau in einem spannenden Roman und zeigt, dass viele von Louises Forderungen nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben. 

 

 

ISBN 978 - 3 - 86729 - 400 - 3; 500 Seiten, € 19,80

Auch als Ebook erhältlich.



Sonntag, 9.11. 2025, 14:00 Uhr

ehemalige Synagoge Romrod

 

Lesung: Anja Zimmer

Gesang: Erika Drogi-Haas

Gitarre, Bass: Frank Glabian

 

"Und nun sei viele, viele tausendmal gegrüßt,

geküsst und ganz fest gedrückt von Deinem Dich über alles liebenden und Dir immer und ewig treuen Reinhard"

 

Auf der Suche nach alten Fotos findet die Autorin die Briefe ihrer Großeltern, geschrieben in Zeiten des Krieges und der Gefangenschaft. Zärtliche Liebe, Sehnsucht und immer wieder die Hoffnung auf en Wiedersehen sprechen aus den Sütterlin-Zeilen.

Reinhards Freund und Mitgefangener Paul sehnt sich nach den Briefen seiner Verlobten, doch die hat ihn längst vergessen. 

Darf Reinhard seinen Freund belügen, um ihm den Schmerz zu ersparen und die Hoffnung zu erhalten?

Er tut es - mit ungeahnten Folgen.

Doch auch das Dorfleben in der Heimat wird ausführlich beschrieben, die harte Arbeit, die das tägliche Leben erforderte. Dazu die in jedem Dorf vorhandenen verschrobenen Charaktere, die für gute Unterhaltung sorgen.

 

Ein Nachkriegsroman über Liebe,

Freundschaft und Hoffnung

 

ISBN 978-3-937013-65-7 ; € 14,-

Format A5; 343 Seiten



Mittwoch, 12.November, 14:30 Uhr

 "HOTEL SEEBODE", Burgweg 2, 35085 Ebsdorfergrund

 

Lesung: Anja Zimmer

Laute, Gesang: Frank Glabian

 

„Wir wollen lieber im Blut bis an die Sporen waten, als uns unter das Joch der Weiberherrschaft zu beugen!“

 

Eine junge Mutter, die um ihr Kind kämpft und dafür ein ganzes Land erobern muss.

 

Anna von Mecklenburg ist fünfzehn Jahre alt, als sie im Oktober des Jahres 1500 mit dem Landgrafen Wilhelm II. von Hessen verheiratet wird. Die Hoffnungen, mit denen das temperamentvolle Mädchen diese politische Ehe eingeht, sind schnell zerstört, denn ihr viele Jahre älterer Mann sieht sich in erster Linie als ihr Vormund. 

Nach Wilhelm frühem Tod fällt Anna mit ihren Kindern unter die Vormundschaft ihres ärgsten Feindes. Sie fürchtet vor allem um das Leben ihres Sohnes und beginnt einen Kampf, in dem sie über sich selbst und ihre Zeit hinauswächst.

 

Eine gründlich recherchierte Romanbiografie über eine eindrucksvolle Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war. 

 

Eine Veranstaltung der Landfrauen Marburg. 

 



Freitag, 21. November, 19:30 Uhr

Café am Altenheim Wahlscheid

Heiligenstock 27

53797 Lohmar - Wahlscheid

 

Irisch-schottischer Abend mit Liedern und Geschichten von den britischen Inseln. 

Dazu hat Frank Glabian drei Whiskys für Sie ausgesucht, die Schottlands Geister lebendig werden lassen. 

 

Lesungen, Harfe: Anja Zimmer

Sopran, Bodhrán: Erika Drogi-Haas

Gitarre, Bass: Frank Glabian

 

Eintritt: 12,-  inkl. Tee und Kuchen. 

Damit wir genügend Tee, Kuchen und natürlich auch Whisky vorrätig haben, freuen wir uns über Ihre Anmeldung unter Mail

 

 



v.l.: 

Sopran: Monika Hennig-Rauth

Tenor: Thomas Godemeyer

Alt, Bodhran: Arika Drogi-Haas

Tenor, Gitarre: Joachim Scholz 

Moderation, Lesungen, Harfe: Anja Zimmer

Gitarre, Bass: Frank Glabian

Freitag, 28. November 2025, 19:00 Uhr

Restaurant Alt Lohmar

Frouardplatz 8, 53797 Lohmar

 

Weihnachten von Tudor bis Dickens

 

Stille Nacht in der Tudor-Zeit? Weit gefehlt! Die Weihnachtsnächte des 16. Jahrhunderts waren rauschende Feste und wilde Partys. Mitreißende Tanzmusik, fröhliche Gesänge, aber auch melancholische Lieder stammen aus dieser Zeit und bieten auch heute noch spannende Unterhaltung. Das Ensemble Tempus Manet singt und spielt mit ansteckender Begeisterung.

Anja Zimmer führt durchs Programm und beleuchtet die Hintergründe vorchristlicher Rituale, die auch in der Tudor-Zeit noch ihre Gültigkeit hatten. Seien es weihnachtliche Lobeshymnen auf den Apfelbaum, kollektives Besäufnis oder das Abzocken der Nachbarn beim Spielen mit gezinkten Würfeln - das Weihnachtsfest der Tudor-Zeit stellte jede Kirmes in den Schatten.

Außerdem gehören seit Dickens Geistergeschichten zu einem gelungenen Weihnachtsabend unbedingt dazu. Lassen Sie sich also in die schottischen Highlands entführen, wo eine junge Frau noch lange nach ihrem Tod an den weihnachtlichen Ritualen teilnimmt.

 



2026


Freitag, 23. Januar 2026 19:30 Uhr

Restaurant Alt Lohmar

Frouarplatz 8, 53797 Lohmar

 

Irisch-schottischer Abend mit Liedern und Geschichten von den britischen Inseln. 

Dazu hat Frank Glabian drei Whiskys für Sie ausgesucht, die Schottlands Geister lebendig werden lassen. 

 

Lesungen, Harfe: Anja Zimmer

Sopran, Bodhrán: Erika Drogi-Haas

Gitarre, Bass: Frank Glabian



Sonntag, 01. März 2026, 17:00 Uhr

Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Engelskirchen

 

Lesung aus: "Und nun bin ich ganz allein"

 

Kurz vor Weihnachten 1940 sitzt Klara Mehlich Seuffert tief traurig in ihrem Haus in Köln. Ihre beiden Söhne Röbi und Walter müssen in den Krieg. 

Ihr Mann, der erfolgreiche Maler Robert Seuffert, lebt getrennt von ihr. Und ihre Tochter Lotte wohnt in England, hat dort geheiratet und im Oktober 1940 Klaras Enkelin Clare zur Welt gebracht. Da der direkte Kontakt zu Lotte fast unmöglich geworden ist, beginnt Klara, einen sehr langen Brief zu schreiben. Über vier Jahre wird er sich erstrecken, mit fast 150 Einträgen wird er zu einem Kriegstagebuch über Bombennächte und Entbehrungen, Angst um die Kinder und Sehnsucht nach ihnen, Klaras Abscheu gegen die Nazis und ihre Gebete für ein Wiedersehen mit ihren Liebsten. Erst viele Jahre nach dem Krieg findet Clare dieses Tagebuch ihrer Großmutter.

 

Lesung: Anja Zimmer

Sopran: Erika Drogi-Haas

Gitarre, Bass: Frank Glabian